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Einleitung

Ein Leben ohne Internet? Für die meisten Menschen heutzutage undenkbar. Keine Erfindung seit Gutenbergs Druckermaschine hat unser Leben so von Grund auf verändert wie das Internet. Es bietet uns täglich 24 Stunden lang News, Einkaufsmöglichkeiten, soziale Kontakte, E-Mailing usw. Die Welt ist nur einen Mausklick entfernt. Doch was ist, wenn man die Maus nicht bedienen kann? Wenn man noch nicht einmal den Bildschirm sehen oder Toneffekte nicht hören kann? Mit anderen Worten, wenn man in irgendeiner Weise behindert ist?

Diese Einführung soll zum einen zeigen, wie Menschen mit Behinderungen das Internet benutzen. Zum anderen verdeutlicht sie, mit welchen Problemen benachteiligte Internet-User kämpfen. Und schließlich werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man mit benutzerfreundlichem Webdesign Internetseiten behindertengerechter gestalten kann.

Das Web bietet ungeahnte Möglichkeiten

ZeitungsleserDas Internet gehört zu den besten Dingen, die behinderten Menschen je hätten passieren können. Man macht sich kaum Gedanken darüber, wenn man nicht selbst betroffen ist. Aber man erinnere sich nur mal an die Zeiten, als es noch kein Internet gab. Wie haben blinde Menschen damals Zeitung gelesen? Meistens gar nicht. Audio-Versionen oder Ausgaben in Blindenschrift (auch bekannt als Braille- oder Punktschrift) sind teuer. Zudem wären die Sonntagsausgabe der New York Times oder auch die der Frankfurter Allgemeinen in Blindenschrift zu voluminös, um praktisch zu sein. Bestenfalls konnten blinde Menschen Freunde oder Angehörige bitten, ihnen vorzulesen. Doch damit waren sie auf andere angewiesen.

Frau vor Computer-Bildschirm, ScreenreaderMittlerweile veröffentlichen die meisten Zeitungen ihre Inhalte in einem Format, das von sogenannten "Screenreadern" gelesen werden kann. Dabei handelt es sich um Software-Programme, die elektronische Texte laut vorlesen. Damit können Sehbehinderte den Computer benutzen und mit seiner Hilfe Zugang zu jeder Art von Text bekommen. Plötzlich müssen sie nicht mehr ihre Mitmenschen um Hilfe bitten, brauchen nicht mehr auf teure Audio-Ausgaben der Zeitung zu warten oder auf die sperrigen Versionen in Blindenschrift. Sie öffnen einfach ihren Internetbrowser und hören ihrem Bildschirm-Leser zu. Und zwar dann, wann sie möchten und sobald die Neuigkeiten veröffentlicht sind.

Mann mit eingeschränkter Motorik in Rollstuhl vor ComputerÄhnlich ergeht es Menschen die in ihrer Motorik eingeschränkt sind und eine große Zeitung nicht handhaben können. Mithilfe ihres Computers können sie Online-Zeitungen lesen, indem sie ihren Handicaps angepasste elektronische Hilfsmittel benutzen, mit denen sie das Gerät bedienen. Das können sehr einfache Dinge sein, wie beispielsweise einen Stick, den man in den Mund nehmen und damit die Befehle in die Tastatur eingeben kann. Es gibt aber auch sehr hoch entwickelte Anpassungen, etwa spezielle Tastaturen oder auch eine Software, mit der man den Computer allein durch Augenbewegungen steuern kann.
Der Nutzen des Internets für taube Menschen ist nicht ganz so offensichtlich, waren sie doch von jeher in der Lage, die Zeitung selbst zu lesen etc. Doch nun sie können wichtige Reden als Online-Protokoll lesen. Oder Multimedia-Inhalte mit Bildunterschriften verfolgen. Auch Menschen mit geistigen Behinderungen können enorm profitieren von der Struktur und der Flexibiltät des Internetinhaltes.

Das Potenzial des Internets wird nicht voll ausgeschöpft

Rollstuhlfahrer vor TreppeTrotz der vielen Möglichkeiten, die das Internet behinderten Menschen bietet, sind diese in weiten Teilen noch ungenutzt. So benötigt man für die Navigation mancher Seiten noch immer eine Maus, und nur ein sehr kleiner Prozentsatz des Multimedia-Inhaltes im Netz hat Untertitel für gehörlose Menschen. Was aber bedeutet es, wenn der Internetinhalt nur mittels einer Maus zugänglich gemacht werden kann und der User nicht in der Lage ist, diese zu bedienen? Und was ist, wenn Webdesigner Grafiken statt Text verwenden? Und wenn Screenreader nur Texte vorlesen können, wie sollen Blinde dann den Inhalt von Grafiken erfassen?

Sobald man diese Fragen stellt, wird deutlich, dass es einige Mängel gibt in den Zugangsmöglichkeiten des Internets für Menschen mit Behinderungen. Das Web hat das Potenzial, die Informationsverfügbarkeit für behinderte Menschen zu revolutionieren. Aber wenn wir nicht aufpassen, errichten die Webdesigner ohne böse Absicht Hindernisse, die dieses Potenzial zunichte machen und die die behinderten Menschen am Ende so hilflos, frustriert und abhängig dastehen lassen wie zuvor.

Behinderte im Internet

Obwohl die Schätzungen variieren, geben die meisten Studien an, dass rund ein Fünftel der Bevölkerung (20 Prozent) eine wie auch immer geartete Behinderung hat. Nicht jede Behinderung erschwert den Zugang zum Internet. Doch trotzdem ist das ein bemerkenswert hoher Anteil der Bevölkerung. Es wäre töricht von Unternehmen, wenn sie die Inhalte ihrer Internetseiten 20, zehn oder auch nur fünf Prozent der potenziellen Kunden vorenthalten würden. Für Schulen, Universitäten oder Regierungsinstanzen wäre es nicht nur töricht, sondern in vielen Fällen auch rechtswidrig.

Die Hauptformen von Behinderungen:

  • Sehbehinderungen: Blindheit, geringe Sehkraft, Farbenblindheit
  • Hörbehinderungen: Taubheit
  • Motorische Störungen: die Maus nicht benutzen können, langsame Reaktionszeit, begrenzte Feinmotorik
  • Geistige Behinderungen: Lernschwächen, Ablenkbarkeit, Gedächtnisprobleme oder Unfähigkeit sich auf große Informationsmengen zu konzentrieren

Jede Form von Behinderung benötigt ein speziell an diese Handicaps angepasste Programmierung der Internetinhalte. In den meisten Fällen sind die Anpassungen nicht nur behinderten Menschen dienlich, sondern fast jeder profitiert davon. Hilfreiche Illustrationen, gut organisierte Inhalte und eine klare Navigation helfen beinahe allen Internetnutzern. In ähnlicher Weise sind auch Untertitel nicht nur tauben Menschen dienlich, sondern auch anderen, einschließlich denjenigen, die Videos ohne Ton schauen.

Barrierefreiheit berücksichtigen

Voransichten zu dem Video 'Barrierefreiheit verstehen'Lernen Sie Barrierefreiheit verstehen, indem Sie die Sicht der Nutzer verstehen. Das folgende 11,5 Minuten lange Video gibt Ihnen einen Einblick in die Schwierigkeiten und Barrieren, die Internetnutzer mit Behinderungen haben und zeigt einige Argumente für Barrierefreiheit im Web auf. Bitte wählen Sie aus den folgenden Format-Möglichkeiten:

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Erfahrungen von Schülern mit Behinderungen

Voransichten zu dem Video 'Erfahrungen mit Web Barrierefreiheit von Schülern'Die Schülerinnen und Schüler im folgenden Video haben einige gemeinsame Erfahrungen mit dem Web und mit Barrierefreiheit. Bitte wählen Sie eine der folgenden Optionen:

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Barrierefreies Webdesign realisieren

Ehe man die Inhalte einer Internetseite für jedermann zugänglich machen kann, muss man Barrierefreiheit im Netz verstehen, sich dieser Sache verpflichten, lernen wie man sie verwirklichen kann und verstehen, welche rechtlichen Pflichten damit verbunden sind.

Verpflichtung und Verantwortlichkeit

Bewusstheit: Die Grundlage jeder Art von Verpflichtung gegenüber behindertengerechtem, barrierefreien Webdesign ist die Kenntnis der Problematik. Die meisten Webdesigner sind nicht vertraut mit dem Konzept barrierefreier Gestaltung von Internetinhalten. Das Gros der Zugangsprobleme auf Internetseiten sind weniger die Folgen von Faulheit oder böser Absicht, sondern beruhen auf Unkenntnis der Thematik.

Führung: Die Probleme zu verstehen, ist ein erster Schritt, aber noch keine Lösung, gerade in größeren Unternehmen. Wenn die Spitze eines Unternehmens nicht ausdrücklich nach einem barrierefreien Internetauftritt verlangt, sind die Chancen gering, dass der Zugang zur hauseigenen Internetseite behindertenfreundlich wird. Oftmals sind es nur eine Handvoll Webdesigner, die den Content ihrer Internetseiten zugänglich machen, während der Rest sich nicht darum kümmert, weil man es nicht von ihnen erwartet.

Richtlinien und Handlungsanweisungen: Selbst wenn Führungskräfte ihr Interesse an einer Idee bekunden, fällt deren Umsetzung oft der Alltagsroutine zum Opfer, sofern sie nicht von klaren Handlungsanweisungen unterstützt wird. Die beste Maßnahme für größere Unternehmen ist es deshalb, ein internes Regelwerk zu erschaffen, das bestimmte Standards, Vorgehensweisen und Methoden zur Einhaltung und Überprüfung der Umsetzung von Ideen festlegt.

Übung und technische Unterstützung

Manchmal befürchten Webdesigner, dass es teurer und zeitintensiver ist, barrierefreie Internetseiten zu entwickeln als sonst üblich. Diese Befürchtung ist weitgehend unbegründet. Die Vorteile, die es mit sich bringt, wenn man seine Website für jedermann zugänglich macht, wiegen den Mehraufwand für einen geschulten Webdesigner immer auf.

Ein versierter Webdesigner kann die Grundlagen behindertengerechter Internetgestaltung innerhalb weniger Tage lernen. Jedoch braucht es – wie bei allen technischen Fertigkeiten – Monate, bis man Denkweise und Techniken verinnerlicht hat. Online-Quellen, wie beispielsweise die WebAIM E-mail-Diskussionsliste, Foren, monatliche Newsletter sowie die CD mit einer Anleitung zur Umsetzung von Barrierefreiheit informieren Administratoren, Webmaster und Entwickler. Es gibt viele Profis, die Unternehmen dabei helfen können, ihren Online-Auftritt behindertengerecht zu gestalten. WebAIM bietet Onsite Training, Beratung und technische Unterstützung, zugängliches Design und andere Dienste.

Gesetze und Standards

Wenn Sie in den USA leben, umfassen die relevanten Gesetze die ADA, IDEA und den "Rehabilitation Act" von 1973 (Abschnitte 504 und 508). Es gibt aber auch viele internationale Gesetze, die sich auf die Barrierefreiheit beziehen.

Eine internationale Sammlung von Richtlinien bieten die "Web Content Accessibility Guidelines". Sie werden entwickelt durch das World Wide Web Consortium (W3C), den Verwaltungsapparat des Internets. Diese Richtlinien sind die Basis der meisten Gesetze zur Barrierefreiheit im Internet auf der Welt. Die 2.0-Version dieser Leitsätze, die im Dezember 1998 veröffentlicht wurde, basiert auf folgenden Prinzipien:

  • Wahrnehmbar: Inhalte müssen sinnlich erfassbar sein (vor allen Dingen sicht- und hörbar), entweder durch den Browser oder durch technische Hilfsmittel (z.B. einen Screenreader oder einen Screen Enlarger).
  • Bedienbar: Die User müssen mit allen Kontroll- und Bedienfunktionen umgehen können, sei es mithilfe der Mouse, der Tastatur oder einem Hilfsmittel.
  • Verständlich: Die Inhalte sollen klar und eindeutig sein.
  • Robust: Eine breite Palette von Technologien (inklusive alter und neuer User-Agents und Hilfstechnologien) haben Zugang zu den Inhalten.

Die Prinzipien für barrierefreies Webdesign

Nachstehend nun einige Grundsätze für ein behindertengerechtes Webdesign. Die meisten Lösungen für ein zugänglicheres Design sind einfach umzusetzen und haben keinen Einfluss auf das übergreifende "Look and Feel" bestehender Websites.

  • Hinterlegen Sie Alternativtexte

    Alternativtexte beschreiben nichttextliche Inhalte des Internets, beispielsweise Fotos. Ein Screenreader, wie ihn Blinde benutzen, liest dann die Beschreibung im Alternativtext. So erfahren sehbehinderte User, was auf dem Bild zu sehen ist.

  • Ordnen Sie Datentabellen Kopfzeilen zu

    Im Internet dienen Tabellen zum Ordnen von Daten und werden für das Layout benötigt. Tabellen zur Datenorganisation sollten einen entsprechenden Tabellenkopf haben (th-Element). Wenn jede Datenzelle einer Tabelle eine Kopfzeile hat, ist die Navigation für den Benutzer von Screenreadern einfacher und der Inhalt der Tabelle wird verständlicher.

  • Achten Sie darauf, dass auch behinderte User Formulare ausfüllen und absenden können

    Jedes Formularelement (Textfeld, Checkbox, Auswahlliste, Voting etc.) sollten eine Beschriftung (label-Element) haben, die dem richtigen Element zugeordnet ist. Auch sollten die User das Formular übertragen und Fehler korrigieren können, wenn sie beispielsweise nicht alle erforderlichen Felder ausgefüllt haben.

  • Links sollten auch ohne Textzusammenhang zu verstehen sein

    Benutzer von Screenreadern haben die Möglichkeit, sich ausschließlich die Links auf einer Seite vorlesen zu lassen. Deshalb sollten Links beschreiben, worauf sie hinweisen. Beispielsweise sollten bestimmte Begriffe wie "mehr" oder "hier klicken" vermieden werden.

  • Multimedia-Inhalte und Transkriptionen mit Untertiteln versehen

    Untertitel bei Videos und Live-Audio-Inhalten machen die Informationen auch behinderten Menschen zugänglich. Für Audio-Inhalte aus dem Archiv sollte es eine Abschrift geben.

  • Nicht-HTML-Inhalte sollten so barrierefrei wie möglich gestaltet sein, auch PDF-Dateien, Word-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen und Flash-Inhalte

    Im Zusammenhang mit allen anderen hier genannten Prinzipien, sollten auch PDF-Dokumente und andere Nicht-HTML-Inhalte so gut erreichbar wie möglich sein. Wenn Sie die Datei nicht barrierefrei umsetzen können, entscheiden Sie sich statt dessen für HTML oder, ganz zu Letzt wenn es keine andere Möglichkeit gibt, stellen Sie eine barrierefreie Alternative zur Verfügung.

    Auch PDF-Dateien können mithilfe von Tags für Screenreader lesbarer gestaltet werden. "Getaggte" PDFs sehen nicht anders aus als normale PDF-Dokumente.

  • Stellen Sie sicher, dass User sich wiederholende Elemente überspringen können

    Wenn sich manche Elemente auf mehreren Seiten des Internetauftritts wiederholen (z.B. die Navigation) sollten Sie eine Möglichkeit anbieten, diese zu überspringen. Eine gute Möglichkeit dafür ist ein Link am Anfang der Seite "Zum Inhalt", mit dem man direkt zum Wesentlichen auf der jeweiligen Seite springen kann.

  • Nutzen Sie nicht ausschließlich Farben, um Inhalte zu transportieren

    Farben können eine Signalwirkung für wichtige Informationen haben. Aber verlassen Sie sich nicht allein darauf. Farbenblinden Menschen würde die Bedeutung der betreffenden Information sonst entgehen. Darüber hinaus können Screenreader Farben gar nicht erfassen.

  • Die Inhalte sollten klar verständlich und einfach zu lesen sein

    Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Content verständlicher zu machen. Schreiben Sie klar und eindeutig, benutzen Sie gut lesbare Schriften und verwenden Sie Listen und Überschriften, um die Inhalte zu strukturieren.

  • Gestalten Sie JavaScript zugänglich

    Sorgen Sie dafür, dass JavaScript-"Event-Händler" auch ohne die Bedienung externer Geräte wie einer Mouse funktionieren. Beispielsweise reagieren manche Inhalte auf die Mouse, wenn sie über den Bildschirm fährt.

  • Orientieren Sie sich beim Webdesign an Standards

    HTML-konforme und barrierefreie Internetseiten sind am robustesten und unterstützen die Suchmaschinenoptimierung besser. Mit Cascading Style Sheets (CSS) kann man den eigentlichen Inhalt vom Design trennen. Das macht die Inhalte leichter zugänglich und flexibler.

Diese Liste enthält noch nicht alle Möglichkeiten, mit denen ein Webdesign barrierefreier gestaltet werden kann. Doch wenn man diese Grundregeln beachtet, werden Internetseiten sehr viel zugänglicher für jedermann. Mehr zum Thema barrierefreies Webdesign findet man auf der Website von www.webaim.org

Fazit

Das Internet bietet behinderten Menschen so viele Möglichkeiten wie kein anderes Medium. Es bietet Unabhängigkeit und Freiheit. Doch wenn Webdesigner nicht schon beim Erstellen eines Internetauftrittes die Barrierefreiheit im Hinterkopf haben, schließt man ausgerechnet denjenigen Teil der Bevölkerung aus, der am meisten vom Internet profitieren kann. Die wenigsten Webdesigner wollen ihre Produkte behinderten Menschen mit Absicht vorenthalten. Indem sowohl Entwickler als auch Organisationen und Führungskräfte sich der Notwendigkeit behindertengerechten Webdesigns bewusst werden und Barrierefreiheit in ihrer Website integrieren, machen sie ihre Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich.

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