Der Wortbestandteil „Cascading“, also „kaskadierend“, ist der Tatsache geschuldet, dass HTML-Strukturen baumartig und verästelt vorliegen und dass wenn man nun dem „Stamm“ einer Seite per CSS z.B. bestimmte Farbeigenschaften verpasst, diese wie eine Wasserkaskade auf alle untergeordneten Elemente hinabfließt.
Die Notwendigkeit einer separaten Auszeichnungssprache zur Gestaltung von Webseiten ergab sich aus dem Wunsch einen bis dato erfolgten Wildwuchs an „Gestaltungsmüll“ innerhalb von HTML-Elementen einhalt zu gebieten. Außerdem sorgen sie für bessere Wartbarkeit und schnellere Ladezeiten.
Offiziell eingeführt wurden die Stylesheets Ende 1997 im Zusammenspiel mit dem ebenfalls neuen HTML 4 Standard. CSS 2.0 erschienen dann ein Jahr später, diese wurden aber nie wirklich von den Browsern unterstützt, weswegen man 2002 mit CSS 2.1 wieder einen Gang zurückgeschaltet hatte. CSS 2.1 wird bis heute nicht vollständig von allen aktuellen Browsern unterstützt. Derweil haben die Arbeiten an CSS 3 längst begonnen, von denen dennoch schon heute Teile nutzbar sind.
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