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Magazin

14.09.2010

Wir machen mit bei der Initiative CO2-neutrale Website

» Nicht viele Unternehmen sind grün. Das werden sie aber werden. Die einzigen Unternehmen, die in 30 Jahren Gewinne erwirtschaften werden, sind die grünen Unternehmen. « (Sir Richard Branson, Gründer von Virgin)

Über das Für und Wider von CO2-neutraler Stromerzeugung wird dieser Tage mal wieder trefflich und höchst offiziell gestritten. Wir haben dazu eine klare Meinung und die ist recht einfach: Umweltfreundlich und verantwortungsbewusst handeln, wo immer es möglich ist.

Und im Internet ist einiges möglich:
Zum Beispiel mit der Initiative CO2-neutrale Website.

Es liegt auf der Hand: Auch die Nutzung des Internets verursacht durch seinen Stromverbrauch CO2-Emissionen. Jedenfalls dann, wenn einer der jeweils drei Beteiligten (Web-Hoster, Webdesign-Agentur, Internetnutzer) seinen eigenen Strom noch nicht aus "grünen Energiequellen" bezieht.

Klimafreundlich surfen
Diese CO2-Emissionen kann man damit neutralisieren, das man für die entstehenden Emissionen in Erneuerbare Energien investiert. Hierfür gibt es löblicherweise jetzt die Initiative CO2-neutrale Website. Die teilnehmenden Website-Betreiber leisten einen finanziellen Beitrag zur Förderung von beispielsweise Windkraft- und Solarstromanlagen.

Über die Initiative, ein kleiner Auszug aus der Website:
"Ziel dieser Initiative ist, die Wichtigkeit der CO2-Reduktionen in Fokus zu bringen. Je mehr Unternehmen, die das Icon CO2 neutrale Webseite auf ihren Webseiten zeigen, desto besser. Dadurch wird CO2-Neutralität als eine gute Sache vermarktet. Außerdem wird durch die Initiative selbst ein gutes Resultat erzeugt, indem sie die durch das Internet erzeugten CO2-Emissionen eliminiert. Wir verlangen von den Teilnehmern, dass sie die Emissionen, die durch das Aufrufen Ihrer Webseiten entstehen, völlig neutralisieren. Wir glauben nicht an "halb-grüne" Lösungen auf diesem Gebiet - unsere Botschaft muß klar und überzeugend ankommen.

Was uns zu dieser Initiative veranlasst hat, war die Nachricht, dass das Surfen im Internet und der IT-Einsatz jetzt mehr CO2-Emissionen verursachen würden als die Luftfahrt.

Wir möchten jedoch betonen, dass wir keineswegs Gegner des Internets sind. Im Gegenteil.

Wenn Bilanz gezogen wird, stellt das Internet oft eine umweltverträgliche Alternative dar. Ohne das Netz müssten die Unternehmen ihre Informationen an die Kunden mit der Post schicken. Zuerst müsste eine Unmenge von Papier produziert werden. Dann müssten die Seiten gedruckt werden, um letztendlich unter den Empfängern distribuiert zu werden. Dadurch entstehen riesige CO2-Emissionen.

Das Internet wird aber immer beliebter - und verschlingt mehr und mehr Strom. Als Konsequenz steigen die CO2-Emissionen – jedoch, die Alternative wäre schlimmer ...

Ziel dieser freiwilligen Klima-Initiative ist es, den Unternehmen die Neutralisierung der CO2-Emission zu ermöglichen, die durch das Aufrufen ihrer Webseiten verursacht wird.

Wir wissen, dass diese Initiative keine zentrale Rolle in der Umweltpolitik aller Unternehmen spielen wird. Wir betrachten sie als einen von vielen kleinen Schritten in die richtige Richtung. Und dies ist genau der Punkt – der Klimaschutz soll vielfältig gestaltet werden."

Weitere Informationen: www.co2neutralwebsite.de

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